Imkerverein Friedberg und Umgebung e.V.

Bienenhaltung in der Wetterau

Kostenlose Abgabe Saatgut für Bienenweide

Wie in den letzten Jahren auch, hatte der Imkerverein beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einen Antrag auf Zuwendung aus Lotto- und Troncmittel für den Erwerb von Saatgut für die Anlage von Blühflächen gestellt.

Die Mittel wurden dieses Jahr allerdings erst spät bewilligt, so dass eine Abgabe für die Aussaat im Frühjahr nicht gewährleistet war.

Die vom Ministerium gewährte Zuwendung beträgt 500 €. Der Imkerverein Friedberg und Umgebung e.V. hat nun für 600 € Saatgut für Blühflächen erworben, welches er an Landwirte und Privatpersonen im Vereinsgebiet kostenlos abgibt (ab einer Fläche von 100 qm).

Folgendes Saatgut haben wir erworben:

60 kg Greening Honigbrache einjährig ohne Kreuzblüter
10 kg Greening Honigbrache mehrjährig

Bei Interesse an Saatgut für Blühflächen schickt bitte eine Mail mit der Angabe der zu bepflanzenden Fläche an Britta Mörschel: .

20. Mai – Weltbienentag

Schenkt den Bienen Blumen!

 

Presseerklärung des Deutschen Imkerbundes:

Bienen können die Natur nur erhalten, wenn wir den Bienen helfen!

Wachtberg, 18.05.2020: Am kommenden Mittwoch ist der dritte Weltbienentag. 2018 eingeführt, soll er auf die wichtige Bedeutung der Blüten besuchenden Insekten hinweisen. Denn Wild- und Honigbienen bestäuben Wild- und Kulturpflanzen und sichern dadurch nicht nur einen Großteil unserer Nahrungsmittel, sondern erhalten als wichtiger Teil des Ökosystems die Naturvielfalt und sind wichtiger Umweltindikator. Die Lebensbedingungen für Biene, Hummel und Co. haben sich in den letzten Jahrzehnten verschlechtert. So haben Honigbienen häufiger mit hohen Überwinterungsverlusten zu kämpfen und von den 560 in Deutschland registrierten Wildbienenarten stehen ca. die Hälfte auf der Liste der gefährdeten Arten. Nach dem Prinzip des Geben und Nehmen bedeutet das: Wenn Bienen auch weiterhin die wichtigen Bestäubungsdienste erfüllen sollen, so muss der Mensch ihnen helfen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Imkerbundes e.V., Olaf Lück, sagt: „Gerne hätten wir durch vielfältige Aktionen bundesweit auch in diesem Jahr den Weltbienentag genutzt, um uns als Imker für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Bienen einzusetzen. Die Corona Pandemie macht das leider unmöglich. Die besondere Situation bietet aber auch Chancen, denn viele Menschen verbringen jetzt viel Zeit zu Hause in ihren Gärten oder auf ihren Terrassen und Balkonen. Und genau dort kann jeder Einzelne Bienen am besten unterstützen.“

Dazu muss man kein Imker sein. Helfen kann schon ein kritischer Blick und die Frage: Ist mein Garten, mein Balkon bienenfreundlich gestaltet?

„Bienen, insbesondere Wildbienen, finden immer weniger Lebensräume und es fehlt Blütenbesuchern an vielfältiger pollen- und nektarreicher Nahrung. Das muss sich schnellstens ändern“, so Lück.

Denn immer wieder verwandeln sich Gärten in aufgeräumte, triste Steinwüsten, in welchen Insekten weder Nistmöglichkeiten noch Futter finden. Das ist weder ökologisch, noch sind solche Gärten pflegeleichter. Mit wenig Aufwand kann man viel im Sinne der Bienen bewirken. So ist ein durchgängiges Blütenangebot vom zeitigen Frühjahr bis zum Herbst wichtig. Pflanzen, die besonders bienenfreundlich sind, findet man z. B. im Pflanzenlexikon des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL), das gerade im Zuge der Aktion „Bienen füttern“ (www.bienenfuettern.de), die der D.I.B. als Akteur unterstützt, neu erschienen ist. Der D.I.B. informiert auf seiner Homepage www.deutscherimkerbund.de unter der Rubrik Bienen und Bestäubungsleistung ebenfalls mit zahlreichen Links über bienenfreundliche Pflanzen und Saatgutmischungen.

Weitere Tipps sind z. B. eine artenreiche Blumen- oder Kräuterwiese, die Lebensraum für viele Insekten ist und dem Gartenbesitzer das lästige Rasenmähen erspart. Ein- und mehrjähriges, heimisches, regionales Saatgut wird dafür mittlerweile von vielen Saatgutherstellern angeboten. Weitere Möglichkeiten sind die Anlage blühender Hecken als Grundstückbegrenzung, die Schaffung von Nistmöglichkeiten für Wildbienen und eine Bienentränke sollte ebenfalls nicht fehlen. Und ganz besonders wichtig: Keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel anwenden, denn diese gefährden Insekten.

„Gärten, Balkone, Terrassen, die nach diesen Regeln gestaltet sind, werden nicht nur den Insekten gefallen, sondern auch ein Blickfang und ein besonderer Erholungsort für uns Menschen sein“, ist sich Olaf Lück sicher und rät weiter „Außerdem kann jeder unseren Honigbienen helfen, indem er regionalen Honig mit wertvollen Inhaltsstoffen beim Imker kauft und damit die Bestäubungsleistung vor Ort sichert. Diese kann man nämlich im Gegensatz zum Honig nicht importieren.“

Aber nicht nur Privatpersonen, sondern auch Kommunen stehen in der Verantwortung. Die stetig wachsende Flächenversiegelung und die daraus resultierende Pflanzenarmut führen nicht nur zu Problemen für Blütenbesucher, sondern zur Reduzierung des Wasserrückhaltevermögens, zur Verringerung der Sauerstoff-Produktion und CO2-Bindung, fehlender Kühlung im Sommer u.v.m.

Auch hier gibt es Beispiele, die zeigen, dass es anders geht. Immer mehr Städte und Gemeinden gestalten z. B. freie Flächen, Verkehrsinseln und Straßenränder mit Blühmischungen, verbieten die sogenannten Schottergärten oder integrieren Dach- und Fassadenbegrünungen in Bebauungsvorschriften für Neubaugebiete.

Lück ist sich sicher: „Die wichtigsten Ansprechpartner für den D.I.B. werden zukünftig trotzdem die Politik und die Landwirtschaft bleiben, wenn es um die Verbesserung der Nahrungs- und Lebensbedingungen von Bienen geht. Denn die Monotonie des Angebotes an Kulturpflanzen und der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln im ländlichen Raum darf nicht dazu führen, dass Honigbienen vermehrt in Stadtgebieten gehalten werden und eine flächendeckende Bestäubung gefährdet ist.“ Konkrete Forderungen und Vorschläge dazu formuliert der Verband in seinen Positionspapieren zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik seit Jahren und arbeitet in entsprechenden Gremien mit.

Amerikanische Faulbrut Ortenberg-Gelnhaar

Wir informieren Euch über den Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut (AFB) in Ortenberg-Gelnhaar (Wetteraukreis).

Bitte beachtet dazu den §11 (Regeln für den Sperrbezirk) der Bienenseuchen-Verordnung.

Wir weisen auch noch mal auf §1a (Meldung Bienenvölker) der Bienenseuchen-Verordnung hin.

Ein Formular zur Meldung der Bienenvölker findet Ihr auf unserer
Webseite unter Downloads.

Weitere Informationen:
Pressemitteilung des Wetteraukreises
Wikipedia AFB
Bienenseuchen-Verordnung

Neue Mitgliederinfos

im Mitgliederbereich.

Online Treffen?

Die nächsten Treffen fallen aus.

Soll der Imkerverein stattdessen versuchen Mitgliederversammlungen Online zu organisieren?

Eure Meinung bitte an 

 

 

 

Imker*innen dürfen zu ihren Bienen

Links bezüglich Ausgangsbeschränkungen im Zusammenhang mit Corona:

Wegen Covid 19 in Quarantäne? Wir versuchen Vereinsmitgliedern bei den Bienen zu helfen!

Falls Ihr wegen Covid 19 in Quarantäne müsst und Eure Bienen betreut werden müssen versuchen wir zu helfen!

Ich bin gerade von einem Vereinsmitglied darauf hingewiesen worden.
Danke für das Angebot, es finden sich bestimmt noch weitere Imker*innen, die helfen können.

Bitte meldet Euch, falls Ihr Hilfe braucht!

 

Ihr habt mehr Zeit, weil Ihr in Heimarbeit arbeitet und keine Fahrzeiten habt? Die geplanten Verstaltungen fallen aus?

Bildet Euch weiter! Das Bieneninstitut Kirchhain hat auf seiner Webseite ein Vielzahl von Arbeitsblättern, die Ihr jetzt durcharbeiten könnt.

Geplante Imkerpraxistage

Wir haben unsere geplanten Praxistage in unseren Kalender eingetragen. Bitte beachtet, dass es sich um geplante Termine handelt.

Zum einen wissen wir nicht, wie sich die Situation bezüglich Corona entwickelt, zum anderen sind die Praxistage auch davon abhängig, wie sich die Bienensaison entwickelt. Wir werden zu den Praxistagen per Mail einladen.

Der erste geplante Termin am 4. April findet nicht statt!

 

Wachsuntersuchungen im Rahmen der EU- und Landesförderung

Der Landesverband Hessischer Imker hat uns mitgeteilt, dass die Kontingente für Wachsrückstandsuntersuchungen noch nicht ausgeschöpft sind.

Falls Ihr Euer Wachs untersuchen lassen wollt findet Ihr weitere Informationen im Schreiben des LHI.

Analyseauftrag

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